Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Jahreszeiten

Sommersonnenwende


Es ist wieder so weit: Heute, am 21. Juni 2026, feiern wir die Sommersonnenwende, den kalendarischen Sommeranfang und gleichzeitig den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Die Sommersonnenwende ist auch ein wunderbarer Moment des Innehaltens. Die Natur steht in voller Blüte ,ein perfekter Zeitpunkt, um sich zu fragen: Was hat sich in der ersten Jahreshälfte bei mir entwickelt? Und wofür bin ich dankbar?

Genießt diesen magischen Tag, tankt ordentlich Sonne und lasst uns die kürzeste Nacht des Jahres gemütlich machen!

Angela 21.06.2026, 20.47 | (0/0) Kommentare | PL

Eis auf der Elbe


Bevor die Eisschollen endgültig verschwinden, wollte ich das Spektakel unbedingt noch einmal aus der Nähe erleben. Also machten wir uns vorhin kurz auf den Weg nach Geesthacht. Dort bot sich uns ein imposantes Bild: Mit gewaltiger Wucht presste die Strömung das Wasser durch die Schleusen, während sich die massiven Eisschollen davor zu einer dichten Barriere stauten

Dass sich das Eis ausgerechnet dort so extrem staut, ist kein Zufall. Hier sind drei Gründe, warum Geesthacht ein „Hotspot für Eisschollen ist:

  • Die Staustufe als Nadelöhr: Das Wehr in Geesthacht ist die einzige Staustufe der Elbe in Deutschland. Es trennt die Oberelbe von der Unterelbe (Tideelbe). Da die Schollen hier physisch gestoppt werden, türmen sie sich oft meterhoch auf – man spricht dann von Eisversatz.
  • Die Rolle der Gezeiten: Unterhalb des Wehrs wirkt die Ebbe und Flut der Nordsee. Wenn die Flut das Wasser flussaufwärts drückt, während von oben das Eis nachschiebt, entsteht ein enormer Druck auf die Wehranlagen.
  • Gefahr für den Hochwasserschutz: Wenn der Eisstau zu massiv wird, kann das Wasser nicht mehr ungehindert abfließen, was den Pegel oberhalb des Wehrs gefährlich ansteigen lässt. In extremen Wintern kommen deshalb Eisbrecher zum Einsatz, um die Fahrrinne freizuhalten und den Abfluss zu sichern.
  • Angela 08.02.2026, 17.35 | (0/0) Kommentare | PL

    Es ist Winter


    Bei uns im Landkreis – und offenbar im ganzen Land – legt sich das öffentliche Leben schlafen. Die Schulen sind dicht, es wird Home Office empfohlen, der Bus- und Bahnverkehr sind teilweise eingestellt (wobei man bei der Bahn ja kaum merkt, ob das Wetter schuld ist oder einfach Dienstag).

    Draußen wirbelt der Schnee herum, als hätte er einen persönlichen Groll gegen uns. Früher nannte man das „Winter. Heute heißt es „Schneekatastrophe, „Ausnahmezustand oder „Bitte bleiben Sie drinnen, wir sind überfordert.

    Und manchmal frage ich mich wirklich, ob ich mir das nur einrede oder ob wir als Gesellschaft tatsächlich verlernt haben, mit irgendetwas klarzukommen, das nicht Zimmertemperatur und WLAN hat.

    Und nein, unsere Fensterscheiben sind nicht verschmutzt. Es ist der Schneesturm, der alles milchig erscheinen lässt. Kommt gut durch den Tag!

    Angela 09.01.2026, 20.27 | (0/0) Kommentare | PL

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